Die Landesregierung treibt den Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft mit einem neuen Förderaufruf voran. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen bei der Entwicklung von klimafreundlichen Lösungen unterstützt werden. Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz stehen im Fokus der Maßnahme.

Die Ministerien für Umwelt und Verkehr sowie Wirtschaft und Klimaschutz für haben gemeinsam den Innovationswettbewerb "GreenEconomy.IN.NRW" gestartet. Für den Wettbewerb, der im Rahmen des EFRE/JTF Programms NRW 2021-2027 umgesetzt wird, steht ein Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Ziel ist die klimafreundliche Transformation der Wirtschaft bei gleichzeitiger Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

GreenEconomy.IN.NRW: vielfältige Innovationsförderung

Konkret werden Forschungs-, Innovations- und Entwicklungsvorhaben aus den Themenfeldern Umweltwirtschaft, Circular Economy und Klimaanpassung unterstützt. Mit Hilfe der Förderung sollen kreative Ideen und unternehmerische Lösungen weiterentwickelt und bestenfalls zur Marktreife geführt werden. Dem Förderaufruf liegt ein breites Innovationsverständnis zugrunde, das an die Regionale Innovationsstrategie des Landes anknüpft. Neben technischen Potenzialen werden auch innovative Prozesse und Organisationsmethoden gefördert, die zu Umweltschutz und Klimaresilienz beitragen.

Circular Economy für mehr Klimaschutz

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur betont dabei insbesondere die Relevanz von Ressourceneinsparungen und zirkulärer Wertschöpfung. „Unser Ziel ist es, die historisch starke Grundstoffindustrie in Nordrhein-Westfalen zukunftssicher umzubauen. Mit dem Förderaufruf der „GreenEconomy.IN.NRW“ unterstützen wir Innovationen, die die Transformation unserer Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Circular Economy vorantreiben“, so die Ministerin.

Kleine und mittlere Unternehmen im Mittelpunkt

Der Förderaufruf richtet sich insbesondere an Kleinst- sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Aber auch Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Kammern, Vereine und Stiftungen können im Rahmen von Verbundvorhaben mit KMUs eine Förderung beantragen. In drei Einreichungsrunden werden bis Ende 2024 Vorhaben für eine Förderung ausgewählt. Für die aktuell gestartete Runde können noch bis zum 18. April 2023 Projektskizzen über ein online submission-tool eingereicht werden.

Informations- und Beratungsmöglichkeiten

  • Informationen und Unterlagen rund um den Innovationswettbewerb GreenEconomy.IN.NRW bietet der Projektträger Jülich: zur Website
  • Die Innovationsförderagentur NRW bietet am 30. Januar 2023 um 15:30 Uhr eine virtuelle Informationsveranstaltung zum Bewerbungsprozess an : WebEx-Veranstaltungslink

    (Weitere Termine finden am 27. Februar und am 20. März jeweils um 15.30 Uhr statt.)

  • Allgemeine Beratung zu Projektideen sowie individuelle Teilnahmeberatung für Antragssteller bei der Innovationsförderagentur NRW:
    • Dr. Sanela Hadic, Tel.: +49 2461 61-84088,
    • Christian Schorn, Tel.: +49 2461 61-84120,
    • Dr. Daniel Augner, Tel: +49 2461 61-84085,
    • Oder per E-Mail an: 

Webauftritt zur Fördermaßnahme

Alle Informationen und Unterlagen rund um den Förderaufruf finden Sie auf der Website des Projektträger Jülich.

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Mitteilung der Landesregierung

Meldung der Landesregierung zum Start des Innovationswettbewerbs "GreenEconomy.IN.NRW".

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EFRE und JTF

Weitere Informationen zu EFRE und JTF finden Sie auf der Website des MWIKE.

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