Energieforschungsdialoge

Nutzbringender Austausch von Forschung und Politik und effektive Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sind zentrale Zielsetzungen der Energieforschungsoffensive.NRW. Die Energieforschungsdialoge bilden ein wichtiges Instrument zur Umsetzung dieses Ziels. In diesem Format treffen Expertinnen und Experten aus der Forschung und Wirtschaft mit der Politik zusammen und diskutieren in regelmäßigen Abständen über aktuelle Themen aus der Energieforschung. Dadurch können gegenwärtige Herausforderungen oder drängende Bedarfe aus wechselnden Perspektiven heraus beleuchtet und bewertet werden. Die Diskussionen liefern auf diese Weise wertvolle Impulse für die Energieforschungspolitik des Landes. Was im Jahr 2018 mit kleinen Arbeitsgruppen im World-Café-Format und einem runden Tisch begann, wurde im Oktober 2020 aufgrund der geltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zunächst zu einem digital-hybriden Format und im Dezember 2020 schließlich zu einer komplett digitalen Veranstaltung.

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SynFuels können einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Mobilitätsbereich leisten.

„Synthetische Kraftstoffe und ihre Bedeutung für Nordrhein-Westfalen“

Der sechste Energieforschungsdialog fand am 25. August 2021 als rein digitales Veranstaltungsformat statt. Der Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Energieforschung stellt einen ergänzenden Baustein bei der Erarbeitung eines Handlungskonzepts zum Thema synthetische Kraftstoffe der Landesregierung dar. Das Handlungskonzept steht in enger Verbindung zur Wasserstoff Roadmap und zum Carbon Management Plan, die eine wichtige Basis für die zukunftsfähige Entwicklung des Landes als Wirtschafts- und Industriestandort bilden. Ziel im Bereich SynFuels ist es, den Markthochlauf der entwickelten Produkte anzureizen und die Vorreiterrolle Nordrhein-Westfalens als klimafreundliches Technologieland zu stärken.

Mit der Verschärfung seiner Klimaschutzziele stellt sich Nordrhein-Westfalen der Aufgabe, bis 2045 klimaneutral zu wirtschaften. Dabei gilt es, gleichermaßen Wertschöpfung und Beschäftigung vor Ort zu stärken. Die Energieforschung eröffnet vielfältige Spielräume, diese Ziele im Einklang miteinander voranzubringen. Statt Verboten setzt die Landesregierung auf technische Innovationen und Entwicklungen, die wirtschaftliches Wachstum UND ambitionierten Klimaschutz ermöglichen. Die Herstellung und Nutzung synthetischer Kraftstoffe birgt großes Potential, diese Zukunftsstrategie erfolgreich anzutreiben.

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Michael Theben, Leiter der Abteilung VII „Klimaschutz“, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE)
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In Nordrhein-Westfalen werden bereits zahlreiche Lösungen und Technologien für ein klimaneutrales Leben und Arbeiten umgesetzt.

„Urbane Energielösungen in Nordrhein-Westfalen“

Am 3. Dezember 2020 fand der fünfte Energieforschungsdialog als rein digitales Veranstaltungsformat statt. Die Teilnehmenden aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie diskutierten gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen über die Herausforderungen und Chancen urbaner Energielösungen. Im Fokus stand dabei vor allem die Frage, wie klimaneutrale Lösungen für den Wohnungsbestand aussehen können.

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Matthias Nerger, Referat für Energieeffizienz, Klimagerechte Gebäude und Quartiere, Klimaneutrale Landesverwaltung, Wärme

Unser Leitbild ist die klimaneutrale Energieversorgung von Quartieren bis 2050 in der lebenswerten Stadt der Zukunft. Die Energiewende im Gebäudesektor steht vor der großen Aufgabe der intelligenten Systemintegration von klimafreundlichen und erneuerbaren Energien ins Quartier, damit wir unsere Klimaschutzziele erreichen. Dafür brauchen wir technisch-wirtschaftliche Quartierslösungen, die zügig eine Breitenwirksamkeit entfalten und zum neuen Standard bei Neubau und Bestandssanierungen werden.

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Wasserstoff speichert Energie aus erneuerbaren Energiequellen. Er sichert so die Energieversorgung und koppelt die Sektoren Mobilität, Wärme und industrielle Produktion..

„Wasserstoff – Von der Forschung in die Umsetzung“

Am 20. November 2020 fand der vierte Energieforschungsdialog als rein digitales Veranstaltungsformat statt. Bezugnehmend auf die im November 2020 veröffentlichte Wasserstoff-Roadmap für Nordrhein-Westfalen diskutierten die Teilnehmer mit Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart über Herausforderungen und Chancen beim Aufbau einer zukunftsweisenden Wasserstoffwirtschaft. Im Fokus standen dabei die notwendigen Schritte und bestmöglichen Voraussetzungen, um Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zum Wasserstoffland voranzubringen.

Was wir jetzt brauchen, ist ein Sputnik-Effekt in der Wasserstoffwirtschaft. Wir müssen so schnell wie möglich die besten Forschungsergebnisse erzielen, in die Praxis überführen und eine Skalierung im industriellen Maßstab erreichen. Die Zeit ist zu einem essentiellen Faktor geworden. Zur Stärkung der Position Nordrhein-Westfalens als globaler Technologieexporteur ist das Denken in ambitionierteren Zeithorizonten elementar.

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Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
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Diskussion im Rahmen des Energieforschungsdialogs am 1. Oktober 2020 in Düsseldorf.

„Technologien für die Energiewende in Nordrhein-Westfalen“

Die Frage, welche Technologieschwerpunkte speziell in Nordrhein-​Westfalen besonders große Erfolgschancen mit sich bringen, wurde beim dritten Energieforschungsdialog am 1. Oktober 2020 diskutiert. Basierend auf dem vom Land geförderten Projekt „Forschungsbedarf für Energiewende-Technologien in NRW – eine erste Analyse und Bewertung“ des Wuppertal Instituts haben Expertinnen und Experten aus der Forschung und Wissenschaft gemeinsam mit Wirtschafts-​ und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart herausgearbeitet, wo eine verstärkte Forschungsförderung das größte Potential verspricht.

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Prof. Dr. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie.

Nordrhein-​Westfalen ist ein Schlüsselland für das Gelingen der Energiewende in Deutschland. Diejenigen Technologiebereiche, die mit Blick auf die speziellen Herausforderungen des Energielandes NRW großes Potential aufweisen, sollten im Rahmen der Energieforschung verstärkt unterstützt werden.

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Diskussion im Rahmen des Energieforschungsdialogs am 10. Mai 2019 in Düsseldorf.

„Perspektiven für den Strukturwandel im Rheinischen Revier“

Am 10. Mai 2019 fand der zweite Energieforschungsdialog statt. Dieses Mal ging es um den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Für dessen erfolgreiche Umsetzung sind innovative Forschungs- und Modellprojekte, die mittelfristig Wachstum und Beschäftigung in der Region sichern, von herausragender Bedeutung. Daher haben Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Forschungseinrichtungen und der Industrie gemeinsam mit Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart darüber diskutiert, welche Ansätze und Technologielösungen in ihrer Umsetzung einen besonders großen Beitrag für das Gelingen des Strukturwandels leisten – und deshalb gezielt vorangebracht werden sollen. 

Wir müssen die Forschung stärker in den Dienst der Innovation stellen. Und wir müssen den Mut haben, Innovationen schnell zur Anwendung zu bringen. 

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Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
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Der Teilnehmerkreis beim 1. Energieforschungsdialog und Auftakt der Energieforschungsoffensive.NRW.

„Rückenwind für den Forschungsstandort NRW“

Der erste Energieforschungsdialog fand am 10. Dezember 2018 statt – und bildete gleichzeitig den Auftakt der Energieforschungsoffensive.NRW. Entsprechend strategisch ausgerichtet war auch die Zielsetzung des Dialogs: Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Industrie diskutierte Staatssekretär Christoph Dammermann über die künftige Ausrichtung der Forschungsförderung in Nordrhein-Westfalen. Ziel war es, einen Fahrplan zu entwickeln, wie Forschung und Entwicklung bestmöglich unterstützt werden können.

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Staatssekretär Christoph Dammermann, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nordrhein-Westfalen will seinen technologischen Vorsprung bei Forschung und Entwicklung für die Energiewende und den Klimaschutz halten und weiter ausbauen. Dazu wollen wir die starke Wissenschaftslandschaft und die Spitzenforschung weiter fördern. Das ist eine Grundlage für ein modernes Energiesystem und damit für den Wohlstand in unserem Land. 

Aufnahme von der Veröffentlichung der Wasserstoff-Roadmap für Nordrhein-Westfalen.
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Nachbericht des MWIDE zum 4. Energieforschungs-dialog

Wasserstoffwirtschaft profitiert von der starken Forschungslandschaft in NRW.

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Die Teilnehmer des dritten Energieforschungsdialogs diskutieren über die Zukunft der Energieforschung in NRW.
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Nachbericht des MWIDE zum 3. Energieforschungs-dialog

Große Potentiale für die Energeiforschung in Nordrhein-Westfalen.

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Braunkohle Abbau im Rheinischen Revier
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Nachbericht des MWIDE zum 2. Energieforschungs-dialog

Starke Impulse für das Rheinische Revier.

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Symbolhafte Darstellung für Kooperation und Austausch als wichtige Elemente der Energieforschungsoffensive.NRW.
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Nachbericht des MWIDE zum 1. Energieforschungs-dialog

Erste „Plattform Energieforschung NRW“.

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