Energieforschungsdialoge

Nutzbringender Austausch von Forschung und Politik und effektive Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sind zentrale Zielsetzungen der Energieforschungsoffensive.NRW. Die Energieforschungsdialoge bilden ein wichtiges Instrument zur Umsetzung dieses Ziels. In diesem Format treffen Expertinnen und Experten aus der Forschung und Wirtschaft mit der Politik zusammen und diskutieren in regelmäßigen Abständen über aktuelle Themen aus der Energieforschung. Dadurch können gegenwärtige Herausforderungen oder drängende Bedarfe aus wechselnden Perspektiven heraus beleuchtet und bewertet werden. Die Diskussionen liefern auf diese Weise wertvolle Impulse für die Energieforschungspolitik des Landes. Was im Jahr 2018 mit kleinen Arbeitsgruppen im World-Café-Format und einem runden Tisch begann, wurde im Oktober 2020 aufgrund der geltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 zunächst zu einem digital-hybriden Format und im Dezember 2020 schließlich zu einer komplett digitalen Veranstaltung.

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Diskussion im Rahmen des Energieforschungsdialogs am 1. Oktober 2020 in Düsseldorf.

Energieforschungsdialog „Technologien für die Energiewende in Nordrhein-Westfalen“

Die Frage, welche Technologieschwerpunkte speziell in Nordrhein-​Westfalen besonders große Erfolgschancen mit sich bringen, wurde beim dritten Energieforschungsdialog am 1. Oktober 2020 diskutiert. Basierend auf einer umfassenden Studie des Wuppertal Instituts haben Expertinnen und Experten aus der Forschung und Wissenschaft gemeinsam mit Wirtschafts-​ und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart herausgearbeitet, wo eine verstärkte Forschungsförderung das größte Potential verspricht.

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Prof. Dr. Manfred Fischedick, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie.

Nordrhein-​Westfalen ist ein Schlüsselland für das Gelingen der Energiewende in Deutschland. Diejenigen Technologiebereiche, die mit Blick auf die speziellen Herausforderungen des Energielandes NRW großes Potential aufweisen, sollten im Rahmen der Energieforschung verstärkt unterstützt werden.

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Diskussion im Rahmen des Energieforschungsdialogs am 10. Mai 2019 in Düsseldorf.

Energieforschungsdialog „Perspektiven für den Strukturwandel im Rheinischen Revier“

Am 10. Mai 2019 fand der zweite Energieforschungsdialog statt. Dieses Mal ging es um den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Für dessen erfolgreiche Umsetzung sind innovative Forschungs- und Modellprojekte, die mittelfristig Wachstum und Beschäftigung in der Region sichern, von herausragender Bedeutung. Daher haben Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Forschungseinrichtungen und der Industrie gemeinsam mit Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart darüber diskutiert, welche Ansätze und Technologielösungen in ihrer Umsetzung einen besonders großen Beitrag für das Gelingen des Strukturwandels leisten – und deshalb gezielt vorangebracht werden sollen. 

Wir müssen die Forschung stärker in den Dienst der Innovation stellen. Und wir müssen den Mut haben, Innovationen schnell zur Anwendung zu bringen. 

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Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
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Der Teilnehmerkreis beim 1. Energieforschungsdialog und Auftakt der Energieforschungsoffensive.NRW.

Energieforschungsdialog „Rückenwind für den Forschungsstandort NRW“

Der erste Energieforschungsdialog fand am 10. Dezember 2018 statt – und bildete gleichzeitig den Auftakt der Energieforschungsoffensive.NRW. Entsprechend strategisch ausgerichtet war auch die Zielsetzung des Dialogs: Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Industrie diskutierte Staatssekretär Christoph Dammermann über die künftige Ausrichtung der Forschungsförderung in Nordrhein-Westfalen. Ziel war es, einen Fahrplan zu entwickeln, wie Forschung und Entwicklung bestmöglich unterstützt werden können.

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Staatssekretär Christoph Dammermann, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nordrhein-Westfalen will seinen technologischen Vorsprung bei Forschung und Entwicklung für die Energiewende und den Klimaschutz halten und weiter ausbauen. Dazu wollen wir die starke Wissenschaftslandschaft und die Spitzenforschung weiter fördern. Das ist eine Grundlage für ein modernes Energiesystem und damit für den Wohlstand in unserem Land. 

Die Teilnehmer des dritten Energieforschungsdialogs diskutieren über die Zukunft der Energieforschung in NRW.
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Nachbericht des MWIDE zum 3. Energieforschungsdialog

Große Potentiale für die Energeiforschung in Nordrhein-Westfalen

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Braunkohle Abbau im Rheinischen Revier
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Nachbericht des MWIDE zum 2. Energieforschungsdialog

Starke Impulse für das Rheinische Revier

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Symbolhafte Darstellung für Kooperation und Austausch als wichtige Elemente der Energieforschungsoffensive.NRW.
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Nachbericht des MWIDE zum 1. Energieforschungsdialog

Erste „Plattform Energieforschung NRW“

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